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Vielleicht wollte er gar nicht schweigen, er fand bloß die Worte nicht - Mein Vater, Auschwitz und der 7. Oktober |
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Eine außergewöhnliche Familiengeschichte der Nachkriegszeit
Der Vater stammt aus einer jüdischen Berliner Familie, er hat Auschwitz überlebt. Die Mutter war ein BDM-Mädel aus Vorpommern. Eine deutsch-jüdische Verbindung des Nachkriegsdeutschlands – so ungewöhnlich wie ihre Kinder: eine seltene Mischung.
Reflexionsstark, feinfühlig und mit subtilem Humor tastet Schoeneberg die Vergangenheit bis in die Gegenwart ab. Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte »Lass niemanden über dich etwas wissen«? Sind das die Lehren aus dem auf den Straßen Neuköllns erschallenden Jubel über das Massaker des 7. Oktober?
Marianne Rosenberg: "Ein Buch von atemberaubender Intensität, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. So hat noch kein Nachfahre über Auschwitz geschrieben. Die persönliche Erzählung vermittelt die geschichtlichen Tatsachen mit einer Tiefe und Unmittelbarkeit, die sie nachfühlbar macht" |
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Als Wir das Wunder waren |
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Der Jahrzehnt-Roman über die 80er Jahre in West-Berlin und Rio Reiser.
Misha Schoeneberg beschwört in seinem Roman das Lebensgefühl jener Tage so authentisch, wie es in der deutschen Literatur kaum einem Zeitgenossen je gelungen ist. Die Handlung ist angesiedelt in jenem Jahrzehnt, in dem die Hippieträume neuen bedrohlichen Realitäten weichen mussten: AIDS, Nato-Doppelbeschluss und Tschernobyl. In atmosphärisch dichten Bildern und bisweilen fantastisch anmutenden Szenen fängt der Autor die Stimmung jener Jahre ein. Er entführt in eine Zeit, in der politische Träume, Sex, Drogen und Aufbruch die Jugend bestimmten – und vor allem die Musik. So liest sich der Roman „Als wir das Wunder waren“ wie der längste Rock ’n’ Roll-Song aller Zeiten und zugleich wie ein Märchen. Wie ein Märchen beginnt er auch: „Es war einmal Berlin. Und Berlin war eine Insel.“
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Siddhartha Highway |
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Mit 220 Thai-Mönchen auf dem Buddha Walk – 1.500 Kilometer zu Fuß durch Indien und Nepal Unterwegs in Indien – ein uraltes Traumbild. In echt erweist es sich im Hier und Jetzt als erhebliche Herausforderung: die sportliche, die gesundheitliche, die psychisch-politische, die mentale – auf dem Buddha Walk, allein unter 220 Mönchen, und sie alle sind Thai. Da kommt schon was zusammen.
Siddhartha Highway schlägt die Brücke zwischen erfrischender Leichtigkeit, harten Fakten, jeder Menge gutem Humor und der großen Lyrik versunkener Tage. Beim Lesen entsteht ein Sog, und plötzlich ist man selbst mittendrin unterwegs auf den Pfaden, Wegen und Autobahnen Indiens voller magischer Begegnungen, nicht nur unterm Boddhi-Baum der Erleuchtung. Schoeneberg schreibt in einem Ton, der trifft. Man lernt, leidet und liebt mit ihm – ob man will oder nicht.
Misha G. Schoeneberg gelang es, aus seinen Tagebuch-Aufzeichnungen aus dem Jahr 2015 eine hoch spannende Reiseerzählung zu verdichten, die in klarer Sprache das Wesentliche berührt: die Frage nach den Bedingungen des Daseins, der Religion, der Musik, der Liebe, der Pflicht, dem Kampf und dem Tod. Mit »My Sweet Lord« Krishna führt Schoeneberg »göttliche« Dialoge. Und so ganz nebenbei erzählt er den Lebensweg Siddharthas, des späteren Buddhas – im Eigentlichen ein Prinz und Rebell, der Gerechtigkeit und die Wahrheit suchte – auf unverschnörkelte Art neu und bringt die Lehre des Buddhismus auf den Punkt: Empirie & Mitgefühl.
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LaLeLu |
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Hammerhart fängt der Krimi an:
„Mama, du verdammtes Miststück, bist du noch nicht tot?“
Ein Satz, der jetzt schon zu den legendären Ersten Sätzen gerechnet wird. Dabei steht die Mutter in La Le Lu wie in Camus‘ Der Fremde für die überkommene Gesellschaft, von der so mancher hoffte, sie längst überwunden zu haben, doch immer wieder einsehen musste: Es gibt kein Entrinnen. „Deshalb tun sie das Böse, das sie Dir unterstellen. Sie wollen dich am Boden, damit sie sich groß fühlen können; denn nur deine Niederlage bestätigt sie als Sieger.“
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Geister der gelben Blätter |
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2001. Expedition nach Laos.
Joshua Schneebaum, aus Berlin-Kreuzberg, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Ethno-Projekt. Unterwegs in Südostasien auf Forschungsreise unserer Zeit. Sein Kollege ist der Ost-Berliner Tjoerven Eckehart, der pfennigfuchsend und koloniale Plattitüden faselnd durch das ferne Land stapft. Nach einem mysteriösen Unfall des Kollegen reist Schneebaum mit den laotischen Partei-Ethnologen alleine weiter quer durch das Land nach Süden bis ins
kambodschanisch-vietnamesische Grenzgebiet. Später in Thailand trifft Schneebaum den geheimnisvollen Professor Nathakan, Soziologe an der Universität in Chiang Mai. Und niemand anderes als der Prinz von Naan, Ethnologie-Student und Nachfahre des letzten Königs des einst unabhängigen Reiches, wird Schneebaums Gefährte. Zwischen dem Prinzen und Schneebaum entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Gemeinsam suchen sie die Geister der gelben Blätter, jenen rätselhaften Volksstamm in den Bergen Nord-Thailands, der sich selbst die Waldmenschen nennt. Doch den Wald gibt es nicht mehr. Auch steht nicht der Volksstamm im Mittelpunkt der Erzählung.
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Goldener Reis und Weißer Lotus |
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Das Fotobuch in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Thai.
In Zusammenarbeit mit Chumpon Sangchom
108 Reisebilder. Begegnungen mit Laoten, Thai Myanmaren. Das thai-deutsche Fotografen-Team Sangchom / Schoeneberg reiste über 10.00 Meilen mit dem Motorrad von Lanna nach Lane Xang, vom Bolaven Plateau bis nach Patani. Mit vertrautem Blick sowie mit fremden Augen: Den Mond im Mekong spiegeln sehen … wie in einem jeden Gesicht der Menschen das Alltagsleben der Region.
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Farang lernt Thai |
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Das fulminante Thai-Lehrwerk. Nirgendwo sonst wird einem die Thaisprache in Schrift und Ton so nahegebracht wie in dem umfangreichen aus vielen Teilen bestehenden Lehrwerk des ThaiTeachTeams.
In Zusammenarbeit mit Chumpon Sangchom |
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Siam im Jahr 2475 |
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Siam im Jahre 2475
Das Ende der absoluten Monarchie.
Siam zu Beginn des Jahre 2475 (1932) als ein beständiges und beschauliches Land, ja als eine Oase des Friedens zu beschreiben – verglichen mit dem, was sonst in der Welt passierte – , scheint dem verklärten Blick vieler Europäer zu entsprechen, die Asiens Attraktion unbeirrbar in seiner Rückständigkeit sehen.
Wie fand denn nun die letzte absolute Monarchie der Geschichte ihr Ende?
Revolution? Putsch? Einsicht des Herrschers?
Die Antwort gibt das Buch. |
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